Karlsruhe entwickelt All-in-One-Solarsystem mit Kühlungsfunktion
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben ein innovatives Hybrid-System entwickelt, das gleichzeitig Strom, Wärme und Kühlung erzeugt. Der Prototyp wurde bereits erfolgreich unter realen Bedingungen getestet. Dies könnte die Effizienz von Solardächern erheblich steigern.
Neuer Förderansatz für Solaranlagen: Steuerfreibetrag statt Zuschuss
Ein österreichisches Unternehmen schlägt ein alternatives Fördermodell für Photovoltaik-Dachanlagen vor. Anstelle von direkten Investitionszuschüssen sollen Hausbesitzer künftig von einem Klima-Investitionsfreibetrag profitieren. Für eine typische Eigenheimanlage könnte dies über fünf Jahre hinweg zu einer Steuerersparnis von etwa 2500 Euro führen.
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Redispatch und Eigenverbrauch: Neue Regeln für Solar-Anlagen
In vielen deutschen Netzgebieten werden Solaranlagen am Wechselrichter abgeregelt, was den Eigenverbrauch unterbindet und Hausbesitzer benachteiligt. Experten sehen Lösungsansätze, die auch von Netzbetreibern unterstützt werden. Bislang herrscht bei der Umsetzung allerdings große Verwirrung und Regelungslücken.
Direktstromvertrag: Wie Industrie von Windkraft profitiert
Der Automobilzulieferer Benteler bezieht Strom direkt aus einem nahegelegenen Windpark – über eine 10 Kilometer lange Leitung. Dieses Modell der Direktbelieferung ermöglicht es dem Unternehmen, die Stromkosten langfristig zu stabilisieren. Solche Strompartnerschaften zeigen, wie erneuerbare Energien industrielle Fertigung wirtschaftlicher machen können.
Solarlüftung für Trockentoiletten: Innovation in den Alpen
Die Neue Prager Hütte am Großvenediger nutzt innovative Solarthermie-Luftkollektoren zur Lüftung ihres neuen Sanitärgebäudes. Die Solarlüftung wärmt nicht nur den Raum, sondern unterstützt auch die biologischen Abbauprozesse in den Trockentoiletten. Dieses Projekt zeigt, wie erneuerbare Energien auch in abgelegenen Bergregionen praktisch eingesetzt werden können.
Batteriespeicher nachrüsten: Wirtschaftlicher als neue Solarparks
Bestehende Solarparks mit Batteriespeichern auszustatten ist oft rentabler als der Bau völlig neuer Photovoltaik-Anlagen. Die Nachrüstung nutzt vorhandene Infrastruktur und spart Kosten. Für Betreiber und Investoren eröffnet sich damit eine lukrative Möglichkeit, ihre Erträge zu optimieren.
RWE übernimmt Amprion: Sorgen um Netzanschlüsse für Solaranlagen
Der Energiekonzern RWE hat eine Mehrheitsbeteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Amprion erworben. Ökostromerzeuger befürchten, dass dieser Zusammenschluss zu Benachteiligungen bei der Anbindung erneuerbarer Energien führen könnte. Die Kritiker fordern eine strengere Kontrolle durch die Bundesnetzagentur, um faire Bedingungen für alle Stromproduzenten zu sichern.
Ultradünne Solarmodule: Forscher entwickeln leichtere Alternative
Wissenschaftler vom Fraunhofer CSP und dem Unternehmen Exxosqel arbeiten an einer Revolution bei Solarmodulen: Durch spezielle Beschichtungen sollen besonders dünne und leichte Glas-Glas-Module stabiler werden. Die innovative Beschichtung geht eine chemische Bindung mit dem Glas ein und könnte künftig den Solarmarkt verändern.
Batteriespeicher trifft Windkraft: Neues Großprojekt in Niedersachsen
Die Unternehmen Alterric und Voltfang bauen gemeinsam einen modernen Batteriespeicher an einem Windpark in Berne (Niedersachsen). Das Projekt zeigt, wie erneuerbare Energieträger effizienter zusammenarbeiten können. Mit 10 MWh Speicherkapazität nutzen Wind und Speicher dieselbe Netzanbindung – eine intelligente Lösung für stabilere Stromversorgung.
Brandrisiko bei Solaranlagen: Das sollten Sie wissen
Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Brände bei Photovoltaikanlagen deutlich schneller zunehmen als die Zahl der Neuinstallationen. Die Hauptursache liegt bei der Gleichstromverkabelung und den Steckerverbindungen. Hausbesitzer sollten daher besonders auf die Qualität dieser Komponenten achten.
Großer Batteriespeicher in Sachsen-Anhalt eröffnet
In Sachsen-Anhalt ist ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 500 Megawattstunden in Betrieb gegangen. Das Projekt des Unternehmens Münch Energie verfügt über eine Leistung von 250 Megawatt. Bis Ende des Jahres soll die Speicherkapazität sogar auf 800 Megawattstunden erweitert werden.
Riesiger Stromspeicher in Brandenburg geht in Betrieb
In Heinersbrück entsteht ein großer Batteriespeicher mit 400 Megawattstunden Kapazität. Die Anlage soll 2027 ans Netz gehen und arbeitet zusammen mit Solar- und Windkraftanlagen. Ein erweitertes Umspannwerk ermöglicht die gemeinsame Stromeinspeisung aller drei Energiequellen.
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