Borussia Dortmund zeigt: So funktioniert intelligentes Energie-Management
Das Dortmunder Fußballstadion wird zur Modell-Anlage für intelligente Energieverwaltung. Mit einer fünf Megawatt großen Solaranlage auf dem Dach und einem Speicher mit 3,75 Megawattstunden entsteht ein hochmodernes System. Der Technologie-Konzern ABB steuert dabei eine intelligente Steuerungslösung bei, die alle Energieflüsse optimal koordiniert.
Eine aktuelle Studie zeigt: Photovoltaikanlagen haben die Börsenstrompreise 2025 erheblich gesenkt. Der Grund liegt darin, dass Solarenergie deutlich kostengünstiger ist als fossile Energieträger wie Erdgas. Diese Preisdämpfung kommt allen Stromkunden zugute – und macht Solar als Eigenversorgung noch attraktiver.
Bundesregierung plant Ausbau der Offshore-Windkraft auf 70 GW
Das Bundeskabinett hat eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes vorgelegt, um den Ausbau der Offshore-Windenergie bis 2045 zu beschleunigen. Ziel ist eine Leistung von 70 Gigawatt. Branchenverbände sehen noch Verbesserungsbedarf bei der geplanten Regelung.
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Intelligenter Energiemanager verhindert Abregelung von Solarstrom
Das Unternehmen Soluxion hat einen intelligenten Energiemanager entwickelt, der Solarstrom automatisch zu den richtigen Verbrauchern im Haus lenkt. Das System reagiert auf Signale des Netzbetreibers und verhindert so unnötige Abregelungen. Hausbesitzer können damit ihren selbst erzeugten Strom besser nutzen.
Nachhaltiges Flugbenzin aus erneuerbaren Energien zugelassen
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Synthetisches Methanol aus erneuerbaren Energien wurde nun international standardisiert und kann zukünftig als nachhaltiger Flugkraftstoff eingesetzt werden. Die Anerkennung durch die internationale Standardisierungsorganisation ASTM ebnet den Weg für eine umweltfreundlichere Luftfahrt.
Solaranlage unter Denkmalschutz: Münchener Kirche zeigt wie es geht
Die Auferstehungskirche in München hat trotz Denkmalschutz eine 65-Kilowatt-Solaranlage auf ihrem historischen Dach installiert. Das Projekt zeigt, dass Solarenergie und Denkmalschutz vereinbar sind. Die gewonnene Energie versorgt künftig auch eine Wärmepumpe der Kirche.
Elektromobilität in Deutschland: Widersprüche und neue Privilegien
Deutschland sendet beim Thema Elektromobilität widersprüchliche Signale: Während Spitzenpolitiker sich für Verbrenner stark machen, plant die Regierung gleichzeitig die Ausweitung von Fördervorteilen für E-Autos, Busse und Nutzfahrzeuge. Diese Unstimmigkeit verunsichert Bürger und Unternehmen gleichermaßen.
Batteriespeicher für Gewerbe: Neue Kooperation vereinfacht Planung
Drei Unternehmen arbeiten zusammen, um Batteriespeicher für Gewerbebetriebe einfacher und günstiger anbieten zu können. Die neue Kooperation nutzt die aktuellen MiSpeL-Regelungen, die Stromspeicher flexibler machen. Im ersten Jahr sind bereits 50 gemeinsame Projekte geplant.
Lichtblick eröffnet größten Solarpark mit 44 Megawatt
Der Ökostromversorger Lichtblick hat in Thüringen seinen bislang größten Solarpark mit einer Leistung von 44,1 Megawatt in Betrieb genommen. Das Unternehmen behält die Anlage in Eigenregie und prüft derzeit, ob ein Stromspeicher angebaut wird und wie der erzeugte Solarstrom vermarktet werden soll.
Ein Forschungsteam der TH Köln hat zusammen mit Industriepartnern Maßnahmen entwickelt, um Solarmodule langlebiger und recycelbarer zu gestalten. Die Experten empfehlen unter anderem dünneres Glas einzusetzen und Vergussmassen zu reduzieren, um Reparaturen zu ermöglichen. Diese Veränderungen sollen die Nachhaltigkeit von Photovoltaikanlagen deutlich verbessern.
Batteriespeicher effizienter nutzen: Neue Optimierung für Gewerbe
Zwei Unternehmen entwickeln gemeinsam eine Technologie, die gewerbliche Batteriespeicher automatisch alle 15 Minuten optimiert. Dadurch sollen Speicherbetreiber zusätzliche Einnahmen erzielen. Das System wird jetzt in realen Projekten getestet, um seine Praxistauglichkeit zu beweisen.
Freiflächen-Solar: Deutschland plant großflächig aus
Deutschland macht ernst bei der Planung von großen Solaranlagen auf freien Flächen. Eine neue interaktive Karte der Fachagentur Wind und Solar zeigt, dass bereits mehr als die Hälfte aller Planungsregionen konkrete Vorgaben für Freiflächen-Photovoltaik festgelegt haben. Damit wird der Weg für den massiven Ausbau der Solarenergie geebnet – auch außerhalb von Hausdächern.
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