Bayernwerk verschärft Regeln für große Stromspeicher
Der Netzbetreiber Bayernwerk hat neue Anforderungen für den Anschluss großer Batteriespeicher und Stromverbraucher festgelegt. Ab sofort müssen Speicheranlagen mit über 300 Kilowatt Leistung sowie Großverbraucher mit mehr als 1.000 Kilowatt Bedarf strenge Kriterien erfüllen. Neben technischer Reife spielen nun auch flexible Betriebsweisen und eine effiziente Netznutzung eine Rolle.
Agri-Photovoltaik: Pflanzen gedeihen unter Solaranlagen
Eine Studie der Universität Hohenheim zeigt, dass Feldfrüchte wie Gerste, Bohnen und Kartoffeln in Agri-Photovoltaik-Systemen problemlos gedeihen. Die Pflanzen passen ihre Photosynthese an die reduzierte Lichtverfügbarkeit an und benötigen weniger Sonneneinstrahlung als erwartet. Diese Erkenntnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die duale Landnutzung und die Pflanzenoptimierung.
Energy Sharing: Neue Regeln allein reichen nicht aus
Deutschland hat einen neuen Rechtsrahmen für Energy Sharing geschaffen, um dezentrale Energieversorgung zu fördern. Allerdings zeigt sich: Ohne parallelen Ausbau lokaler Erzeugungskapazitäten bleibt die Wirkung begrenzt. Solarcarports könnten dabei ein großes, bislang unterschätztes Potenzial bieten.
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Batteriespeicher: Finanzierung wird teurer und komplexer
Die Finanzierung von Batteriespeichern wird für Investoren zunehmend schwieriger und kostspieliger. Besonders bei vollständig marktwirtschaftlichen Projekten ohne feste Stromabnahmeverträge verlangen Banken höhere Risikozuschläge. Dies könnte sich auch auf die Kosten für private Hausbesitzer auswirken, die einen Speicher zu ihrer Solaranlage hinzufügen möchten.
Solarausschreibung überzeichnet: Preise fallen weiter
Die jüngste Ausschreibung für große Solaranlagen auf freien Flächen war deutlich überzeichnet. Investoren boten deutlich mehr Leistung an als ausgeschrieben. Der Zuschlagspreis sank dabei erneut und liegt nun unter 4,80 Cent pro Kilowattstunde.
Riesiger Stromspeicher für Windkraft in den Niederlanden
Am größten Onshore-Windpark der Niederlande entsteht ein innovativer Langzeitspeicher. Die sogenannte Wasserstoff-Eisen-Flow-Batterie soll bis zu 800 MWh Windstrom speichern können. Diese Technologie zeigt, wie Windenergie effizienter genutzt und Stromschwankungen ausgeglichen werden können.
Umweltverbände haben bei der EU-Kommission Beschwerde gegen das geplante StromVKG eingereicht. Sie kritisieren insbesondere die Bedingungen für Batteriespeicher in der neuen Förderung. Die Organisationen fordern eine genaue Überprüfung durch die Kommission, ob die Regelungen mit europäischen Vorgaben vereinbar sind.
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Integrierte Photovoltaik: Neue Planungsregeln erforderlich
Solaranlagen, die in Gebäude integriert oder auf Gewässern installiert werden, benötigen andere Auslegungsrichtlinien als herkömmliche Freiflächenanlagen. Die IEA PVPS hat untersucht, wie Gebäude-integrierte PV, Floating-PV und Agri-PV optimal geplant und dimensioniert werden. Dabei spielen nicht nur der Stromertrag, sondern auch Zuverlässigkeit, Lebensdauer und zusätzliche Funktionen eine Rolle.
Bei der jüngsten Ausschreibung für große Solaranlagen auf Freiflächen sind die Zuschlagswerte gesunken. Mit durchschnittlich 4,79 Cent pro Kilowattstunde zeigt sich ein positiver Trend für den Ausbau erneuerbarer Energien. Die starke Nachfrage von Projektierern deutet auf großes Interesse am Solarmarkt hin.
EU-Beschwerde gegen Stromsicherheitsgesetz eingereicht
Die Deutsche Umwelthilfe und Green Planet Energy haben Beschwerde bei der EU-Kommission gegen das Stromversorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz (StromVKG) eingereicht. Sie werfen dem Gesetz vor, dass Batteriespeicher durch technische Anforderungen bei Ausschreibungen benachteiligt werden, obwohl diese formal technologieoffen sein sollen. Die Organisationen fordern eine formelle Überprüfung der geplanten staatlichen Beihilfen.
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Moor-Solaranlagen: Nur ein Viertel der Flächen geeignet
Eine Studie des Bundesamts für Naturschutz zeigt, dass nur etwa 29 Prozent der deutschen Moorflächen für Photovoltaik infrage kommen. Experten schätzen das theoretische Ausbaupotenzial auf 129 bis 311 Gigawatt. Allerdings fordern die Autoren strengere Umweltstandards und warnen vor Forschungslücken bei den ökologischen Folgen.
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Patentstreit zwischen Canadian Solar und Maxeon beendet
Ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen den Solarherstellern Canadian Solar und Maxeon ist nun offiziell vorbei. Ein US-Gericht hat die Patentverletzungsklage von Maxeon abgewiesen, nachdem bereits im Januar die umstrittenen Patente für ungültig erklärt worden waren. Das Urteil schafft Klarheit in der Branche und könnte sich positiv auf die Verfügbarkeit von Solarprodukten auswirken.
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