Agri-PV in Brandenburg: Erste Erfolge beim Doppelnutzen
In Steinhöfel, Brandenburg, entsteht ein innovatives Agri-PV-Projekt, das Solarenergie und Landwirtschaft kombiniert. Der erste Bauabschnitt ist in vollem Gange, und erste Beobachtungen zeigen: Die Doppelnutzung funktioniert. Unter den Solarmodulen wachsen Nutzpflanzen – ein Modell mit großem Potenzial für die deutsche Energiewende.
Bundesnetzagentur startet StromVKG-Ausschreibungen
Die Bundesnetzagentur hat Ausschreibungen für Langzeitkapazitäten nach dem neuen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) gestartet. Das Programm soll Erzeugungsanlagen fördern, die auch bei längeren Phasen mit wenig Solarstrom oder fehlenden Stromimporten die Versorgungssicherheit unterstützen. Dies ist ein neues Instrument zur Stabilisierung des deutschen Stromnetzes.
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EEG-Reform: Übergangsphase für Einspeisevergütung bis 2030
Das Bundeswirtschaftsministerium hat überarbeitete Entwürfe für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt. Danach sollen private Solaranlagen noch bis 2030 von der festen Einspeisevergütung profitieren, bevor eine Umstellung auf Direktvermarktung erfolgt. Auch beim geplanten Netzpaket gibt es Anpassungen bei Redispatch-Regelungen.
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EEG und Netzpaket: Verbände kritisieren Entwürfe scharf
Die Bundesregierung hat Entwürfe für Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und im Netzausbau zur Anhörung freigegeben. Während Branchenverbände die Notwendigkeit von Reformen begrüßen, kritisieren sie die extrem kurze Bearbeitungsfrist und warnen vor teilweise erheblichen Verschlechterungen für die Solarbranche. Die Meinungen reichen von verhaltener Zustimmung bis zur grundsätzlichen Ablehnung einzelner Regelungen.
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Wie Unternehmen mit Solar und Speicher CO2-neutral werden
Ein deutsches Aluminium-Unternehmen zeigt, wie energieintensive Betriebe ihre Stromversorgung selbst in die Hand nehmen: Mit Photovoltaik, Windkraft und einem großen Batteriespeicher deckt es bereits 70 Prozent seines Energiebedarfs ab. Der Megawatt-Speicher amortisiert sich dabei in unter drei Jahren – ein Modell, das auch für andere Unternehmen interessant ist.
Agri-Photovoltaik: Warum die Doppelnutzung zukunftsentscheidend ist
Eine aktuelle Studie hat die höheren Kosten von Agri-Photovoltaik gegenüber klassischen Freiflächenanlagen dokumentiert. Experten warnen jedoch davor, dabei wichtige Vorteile zu übersehen: Die kombinierte Nutzung von Land für Solarenergie und Landwirtschaft schützt Pflanzenkulturen und bietet systemische Mehrwerte. Mit fortschreitender technologischer Entwicklung könnten sich die Mehrkosten künftig deutlich reduzieren.
Neue Chancen bei Kleinsterzeugungsanlagen: Mehr als nur Steckersolar
Die VDE-AR-N 4105 eröffnet eine neue Kategorie von Solaranlagen mit bis zu 800 Watt Netzeinspeisung. Dahinter können deutlich größere Anlagen mit Speichern installiert werden, ohne dass die volle Leistung ins Netz fließt. Das Modell bietet sowohl Hausbesitzern als auch Handwerkern neue Möglichkeiten.
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Der Netzbetreiber Westnetz bietet ab sofort eine flexible Netzanschlussvereinbarung speziell für Batteriespeicher an, die zusammen mit Solar- oder Windkraftanlagen betrieben werden. Das Angebot soll den Anschluss beschleunigen. Die Speicher unterliegen dabei Betriebsbeschränkungen, die sich nach der Netzauslastung richten.
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Moorflächen als Solarkraftwerk: Riesiges Potenzial wird erschlossen
Deutschland verfügt über etwa 334.500 Hektar degradierte Moorflächen, die für Solaranlagen genutzt werden könnten. Das Fraunhofer ISE beziffert das technische Ausbaupotenzial auf beachtliche 134 bis 268 Gigawatt. Eine neue Handreichung soll Planern und Betreibern nun den Weg für solche Moor-Solaranlagen ebnen.
Solarförderung in Gefahr: Warnung vor Jobverlusten
Der Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor gravierenden Folgen einer geplanten EEG-Novelle. Die angedachte Streichung der Förderung für kleine Solaranlagen ab 2027 könnte Investitionen in Milliardenhöhe gefährden und zehntausende Arbeitsplätze in Handwerk und Mittelstand kosten.
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EU-Recht: Wann darf der Netzbetreiber Solaranlagen ablehnen?
Eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht analysiert, unter welchen Bedingungen Netzbetreiber Netzanschlüsse für Solaranlagen und Batteriespeicher begrenzen dürfen. Nach EU-Recht sind solche Beschränkungen nur in engen Grenzen zulässig. Die Spielräume für nationale Gesetzgeber sind deutlich kleiner als bislang angenommen.
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Planbare Energiewende schafft Jobs in der Solarbranche
Eine neue Studie zeigt, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien zu mehr Arbeitsplätzen führen. Wissenschaftler der Bertelsmann Stiftung haben untersucht, wie Planbarkeit die Beschäftigung in der Solar- und Windbranche beeinflusst. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass langfristige Förderstrukturen der gesamten Branche nutzen.
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