Das Solartechnik-Unternehmen BSH GmbH & Co. KG hat Insolvenz angemeldet und sucht nun nach einem Investor, um den Betrieb fortzuführen. Etwa 80 Mitarbeiter und zahlreiche laufende Kundenprojekte sind von der Situation betroffen. Das Unternehmen hofft, durch die Suche nach einem neuen Eigentümer weitermachen zu können.
Der Markt für Stromspeicher in gewerblichen Betrieben wächst deutlich. Obwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen noch teilweise hinderlich wirken, locken unterschiedliche Geschäftsmodelle immer mehr Unternehmen und Investoren an. Dieser Trend zeigt das große Potenzial von Speicherlösungen jenseits privater Haushalte.
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Photovoltaik-Thermie-Module (PVT) kombinieren Stromerzeugung mit Wärmeerzeugung auf einer Fläche und werden zunehmend populärer. Mittlerweile bieten große Großhändler komplette Systeme an, die sich für Dächer und Freiflächen eignen. Hausbesitzer profitieren von einer platzsparenden Lösung für ihre Energieversorgung.
Solaranlagen drücken tagsüber die Strompreise an der Börse deutlich nach unten. Am Abend entstehen dagegen immer häufiger extreme Preissprünge von mehreren hundert Euro pro Megawattstunde. Gasmarkt, Wetterbedingungen, Stromspeicher und europäische Stromflüsse beeinflussen diese Entwicklung entscheidend.
Großprojekt: Salzgitter nutzt Solarstrom und Batterien für grünen Stahl
Der Stahlkonzern Salzgitter Flachstahl hat mit dem Energieunternehmen Zelestra einen Langzeitvertrag für Solarstrom und Batteriespeicher geschlossen. Die Anlage soll 147 Megawatt Photovoltaik mit 237 Megawattstunden Speicherkapazität kombinieren. Damit will das Unternehmen seinen Stahlproduktionsprozess klimafreundlicher gestalten.
Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hat Vorschläge zur Direktvermarktung kleinerer Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Im Entwurf der kommenden EEG-Novelle ist geplant, die Einspeisevergütung abzuschaffen und stattdessen auch Kleinanlagen in ein Direktvermarktungssystem zu überführen. Der bne sieht darin eine Chance, möchte aber vorher wichtige rechtliche Voraussetzungen schaffen.
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BAFA Energietag 2026: Neue Impulse für Gebäude und Wärmewende
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat seinen 7. Energietag durchgeführt und dabei aktuelle Perspektiven auf Industrie, Gebäude und Wärmewende diskutiert. Hochrangige Vertreter aus Politik, Forschung und Praxis waren dabei, um zentrale Fragen der Energiewende zu beleuchten. Der Austausch zeigt, wie wichtig koordinierte Lösungen für eine erfolgreiche Energietransformation sind.
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Flexible Solarzellen: Revolution in der Photovoltaik
Ein europäisches Forschungsprojekt entwickelt neue Solarpanels aus Kunststofffasern statt Glas. Diese innovativen Module sind leichter, flexibel formbar und vollständig recycelbar. Die Technologie eröffnet völlig neue Einsatzmöglichkeiten – von Autos über Gebäude bis zur Seefahrt.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat einen digitalen Rechner entwickelt, mit dem Kommunen und Projektierer die Energiewende auf Landkreisebene planen können. Das Tool berechnet verschiedene Szenarien für Stromerzeugung, Energieverbrauch und Flexibilitäten bis zum Jahr 2045. Damit erhalten lokale Akteure eine Entscheidungshilfe für den Ausbau erneuerbarer Energien.
Der Solarausbau in Deutschland zieht im Sommer deutlich an. Im Juli 2026 wurden so viele neue Solaranlagen installiert wie nie zuvor in diesem Jahr. Die aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen, dass Solarenergie weiterhin die treibende Kraft der Energiewende bleibt.
Batteriespeicher an Ladesäulen: So funktioniert intelligentes Laden
Ein neuer Ladepark in Oldenburg zeigt, wie Batteriespeicher und Solaranlagen zusammenarbeiten können. Die Kombination reduziert Lastspitzen im Stromnetz und macht das Laden von Elektroautos effizienter. Dieses Modell könnte bald auch an anderen Orten Standard werden.
Geothermie im Olympiastadion: Neue Chancen für Wärmeversorgung
Wissenschaftler haben untersucht, wie Geothermie das Berliner Olympiastadion mit Wärme versorgen könnte. Mithilfe von Erdwärmesonden ließen sich sowohl das bestehende Gebäude als auch ein möglicher Neubau beheizen. Die Studie zeigt das Potenzial von Geothermie für große Gebäudekomplexe – eine Alternative zu klassischen Heizungsanlagen.
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