Kürzungen bei Energieforschung: Risiken für deutsche Solarindustrie
Industrieverbände warnen vor geplanten Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt 2027, die die Förderung angewandter Energieforschung deutlich reduzieren sollen. Während der globale Markt für Solarproduktionsanlagen wächst, befürchten VDMA und FVEE Nachteile für europäische Hersteller im internationalen Wettbewerb. Dies könnte langfristig Auswirkungen auf Innovationen und Produktvielfalt bei Solartechnik haben.
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Die Unternehmen Sunovis und Statkraft haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag für zwei kombinierte Photovoltaik- und Speicherprojekte in Ostdeutschland geschlossen. Die Anlagen mit 182 Megawatt Solarleistung und 244 Megawattstunden Speicherkapazität sollen ohne staatliche Förderung auskommen. Der Vertrag sieht eine anfängliche Marktphase vor, danach werden große Teile der Stromerzeugung bis 2037 zu Festpreisen abgesichert.
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Batteriespeicher: Frist für Investitionsentscheidungen läuft
Investoren großer Batteriespeicherprojekte müssen bis zu einer bestimmten Frist eine finale Investitionsentscheidung treffen, um von Bestandsschutzregeln zu profitieren. Allerdings sind noch viele rechtliche und technische Details offen, die erst mit der neuen Netzentgeltsystematik geklärt werden. Hausbesitzer sollten diese Entwicklungen im Auge behalten, da sie indirekt die Wirtschaftlichkeit von Speichern beeinflussen können.
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Vattenfall baut Riesen-Batteriespeicher in Brunsbüttel
Der Energiekonzern Vattenfall plant an seinem ehemaligen Atomkraftwerk-Standort in Brunsbüttel einen der größten Batteriespeicher Deutschlands. Mit einer Leistung von 254 Megawatt und über einer Gigawattstunde Speicherkapazität soll die Anlage ab 2028 in Betrieb gehen. Der Batteriespeicherhersteller Fluence wurde mit der Lieferung beauftragt.
Batteriespeicher: Vom Luxus zur wirtschaftlichen Notwendigkeit
Die Stromkosten für Betriebe sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, während Batteriespeicher deutlich günstiger geworden sind. Dadurch rücken Stromspeicher für Gewerbebetriebe in den Fokus – nicht als optionales Extra, sondern als Mittel zur Kostenersparnis. Die große Herausforderung liegt nun weniger in der Nachfrage als vielmehr in der praktischen Umsetzung solcher Systeme.
Eine aktuelle Studie beziffert die jährlichen Förderkosten für neue Erneuerbare-Energien-Anlagen auf etwa 400 Millionen Euro. Die Berechnung basiert auf Marktwerten von 2025 und soll in der laufenden Debatte zur EEG-Reform eine Grundlage bilden. Der Verband LEE NRW fordert, Förderbedarfe neuer Anlagen getrennt von älteren EEG-Zahlungen zu betrachten.
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EcoFlow OCEAN 2: Neue 8-kWh-Batterie für den deutschsprachigen Markt
Der Batterie-Hersteller EcoFlow bringt seine OCEAN 2 mit 8 kWh Speicherkapazität ab November 2026 nach Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das Modul richtet sich an Hausbesitzer, kleinere Gewerbetriebe und landwirtschaftliche Betriebe. Die Verfügbarkeit über spezialisierte Fachpartner soll eine professionelle Installation und Beratung sicherstellen.
Wärmepumpen: Europa muss gegen chinesische Konkurrenz ankämpfen
Der Chef des Wärmepumpenherstellers Stiebel Eltron warnt vor einer Dominanz chinesischer Unternehmen auf dem europäischen Markt. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, fordert er gezielte industriepolitische Maßnahmen: einen starken Heimatmarkt, bessere Finanzierungsmöglichkeiten und schnellere Genehmigungsverfahren. Nur so kann Europa seine technologische Unabhängigkeit in der Wärmepumpenbranche bewahren.
Der deutsche Solarmarkt durchlebt einen Wandel: Während Großanlagen den Zubau stabilisieren, boomen vor allem Stromspeicher. Besonders Großspeicher verzeichnen kräftiges Wachstum, aber auch kleinere Heimspeicher für Einfamilienhäuser werden beliebter. Der September zeigte zwar schwächere Zahlen, die Trend-Entwicklung über das ganze Jahr ist jedoch deutlich positiv.
Gericht stoppt E.ON-Fernwärmepreise in drei Regionen
Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass E.ON seine Preiserhöhungsklauseln für Fernwärme in drei Versorgungsgebieten nicht rechtens anwenden darf. Die Preisformeln wurden für unwirksam erklärt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband strebt an, diese Regelung auf weitere Gebiete auszuweiten.
Enpal und Würth haben gemeinsam das Sicherheitssystem RAST entwickelt, das speziell für die Installation von Solaranlagen auf Dächern konzipiert ist. Das System vereint Dachzugang, Absturzsicherung und Materialtransport in einer Lösung. Berufsgenossenschaften haben die Entwicklung begleitet, jetzt beginnt die Schulungsphase.
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Der Batteriespeicher Schuby der Eco Stor GmbH startet seine technische Prüfphase vor dem regulären Betrieb. Das Speicherkraftwerk soll durch begrenzte Einspeisung das Stromnetz entlasten. Ein langfristiger Vertrag mit dem Energieunternehmen Alpiq sichert planbare Einnahmen.
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