Der chinesische Solarkonzern Longi hat einen neuen Effizienz-Rekord für kristalline Siliziumzellen aufgestellt: 28,29 Prozent Wirkungsgrad. Die innovative HIBC-Solarzelle nutzt eine spezielle Rückkontakt-Technologie. Solche Fortschritte führen langfristig zu besseren und wirtschaftlicheren Solarmodulen für Hausbesitzer.
Forscher der TU Dresden haben eine bahnbrechende Methode entwickelt, um Perowskit-Solarzellen ohne giftige Chemikalien herzustellen. Statt problematischer Lösungsmittel nutzen sie künftig Aromastoffe aus der Lebensmittelindustrie. Das macht die hocheffizienten Solarzellen nicht nur umweltschonender, sondern könnte auch ihre Marktreife beschleunigen.
Huawei präsentiert mit FusionSolar 9.0 eine neue Lösung für große Photovoltaikanlagen, die über hohe Energieausbeute hinausgeht. Die Technologie verbessert Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und die Integration ins Stromnetz. Dies könnte auch für private und gewerbliche Solaranlagen neue Standards setzen.
Deutschland investiert massiv in die Weiterentwicklung von Energietechnologien. Der neue Bundesbericht Energieforschung 2026 zeigt, dass der Bund 2025 insgesamt 1,5 Milliarden Euro für Forschung und Innovation ausgegeben hat. Diese Investitionen sollen den Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung beschleunigen.
Solaranlagen auf schwierigen Flächen: Neue Montagesysteme machen es möglich
Photovoltaikanlagen entstehen zunehmend auf technisch anspruchsvollen Standorten wie Deponien, Hängen oder Parkplätzen. Spezialisierte Montagesysteme ermöglichen es, diese Flächen sinnvoll zu nutzen. So lässt sich das Solarpotenzial auch an Orten erschließen, die bisher schwierig waren.
Next2Sun kämpft gegen Insolvenz – Vertikale Solaranlagen in Gefahr
Der Hersteller Next2Sun, bekannt für innovative vertikale Photovoltaik-Systeme, befindet sich in einer kritischen Situation. Das Unternehmen muss bis Ende der Woche fünf Millionen Euro von Investoren einwerben, um eine Insolvenz abzuwenden. Bisher wurde etwa die Hälfte des erforderlichen Betrags zugesagt.
Studie: Regionale Unterschiede bei Solaranlagen und E-Autos
Eine Freiburger Universitätsstudie dokumentiert regionale Unterschiede beim Ausbau von Solaranlagen und Elektrofahrzeugen. Demnach verläuft die Verbreitung dieser Technologien in Regionen mit höheren AfD-Stimmenanteilen langsamer. Die Forscher beobachteten auch einen Zusammenhang zwischen der politischen Ausrichtung von Bürgern und ihrer Bereitschaft zur Anschaffung.
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EEG-Reform: Droht das Ende der Förderung für kleine Solaranlagen?
Der Bundestag berät über eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und ein Netzpaket. Erneuerbare-Verbände warnen vor Bremsen beim Photovoltaik-Ausbau, insbesondere beim geplanten Förderende für kleine Anlagen. Auch der Bundesrat befasst sich mit den Vorhaben und lehnt das Förderende ab.
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Deutschlands Energiewende: 471 GW Solar und 308 GW Wind bis 2045
Das Fraunhofer ISE hat im Auftrag von The smarter E Europe berechnet, wie Deutschland seinen Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken kann. Die Studie zeigt konkrete Ausbauziele für Solaranlagen und Windkraftwerke auf stündlicher Basis bis zum Jahr 2045. Damit wird das Ziel der Klimaneutralität erreichbar – und Hausbesitzer spielen dabei eine Schlüsselrolle.
Energiewende bremst: Weniger Jobs trotz Solarausbau
Eine aktuelle Studie zeigt ein besorgniserregendes Bild: Ohne bessere gesetzliche Rahmenbedingungen könnte die Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche deutlich langsamer wachsen als möglich. Während bis 2035 theoretisch 270.000 neue Arbeitsplätze entstehen könnten, prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung mit den geplanten Gesetzen nur etwa 83.000 neue Vollzeitstellen.
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EEG-Novelle im Bundestag: Erste Debatten zu Förderung
Der Bundestag hat die erste Lesung zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) durchgeführt. Dabei zeigten sich unterschiedliche Schwerpunkte der Fraktionen: Die Union setzt auf Systemkosten, die SPD warnt vor neuen Risiken, und die Grünen legten einen eigenen Entwurf vor. Die genauen Auswirkungen auf Hausbesitzer sind noch nicht absehbar.
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Netzentgeltreform: BSW warnt vor Zusatzbelastung für Solaranlagen
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) kritisiert Pläne, private Solarstromerzeuger während der anstehenden Netzentgeltreform mit einem zusätzlichen Prosumeraufschlag zu belasten. Der Verband befürchtet, dass solche Maßnahmen den Ausbau von Solaranlagen auf Wohnhäusern bremsen könnten. Die Netzentgeltreform wird derzeit diskutiert und könnte die Wirtschaftlichkeit privater Solaranlagen beeinflussen.
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