Der Absatz von Mineralölprodukten in Deutschland ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,43 % angewachsen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verzeichnet einen Anstieg von 88,36 auf 89,62 Millionen Tonnen. Dieser Trend zeigt, dass fossile Energieträger weiterhin eine bedeutende Rolle im deutschen Energiemix spielen.
Enthält Förder- oder Rechtsinformationen – bitte selbst prüfen
Leipzigs Solarthermie-Gigant: Deutschlands größte Anlage
Leipzig hat eine Meilenstein erreicht: Die neue Solarthermieanlage mit etwa 13.000 Kollektoren ist offiziell am Netz. Sie zählt nicht nur zu Deutschlands größten, sondern auch zu den weltweit bedeutendsten Solarthermie-Projekten. Die Wärmekraftanlage wird künftig tausende Haushalte in der Stadt mit erneuerbarer Wärme versorgen.
Die sechs Millionen Solaranlagen in Deutschland haben zwischen 2020 und 2025 enorme wirtschaftliche Vorteile gebracht. Der Solarstrom hat Energieimporte im Wert von über 20 Milliarden Euro ersetzt und gleichzeitig Klimafolgekosten in Höhe von bis zu 250 Milliarden Euro vermieden. Diese Zahlen zeigen das beeindruckende Sparpotenzial der Solarenergie für den gesamten Staat.
Batteriespeicher boomen – doch Ausbau bleibt unsicher
Der Markt für Großbatteriespeicher ist im ersten Quartal um 290 Prozent gewachsen. Allerdings zeigt eine aktuelle Analyse, dass nur ein Fünftel der geplanten Speicherprojekte bislang gesichert ist. Die Solarbranche fordert daher den Abbau von Genehmigungshürden und regulatorischen Blockaden, um das Ausbauziel bis 2029 zu erreichen.
Solarstrom schlägt Kohle und Gas – Speicher boomen
Photovoltaik hat sich 2025 zur wichtigsten Stromquelle in Deutschland entwickelt und erzeugt fast ein Fünftel des Nettostroms. Besonders der Markt für Batteriespeicher wächst rasant und macht Solaranlagen immer attraktiver. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung erneuerbarer Energien für die deutsche Stromversorgung.
Batteriespeicher und Flexibilität sparen 4 Milliarden Euro jährlich
Eine neue Fraunhofer-Studie zeigt: Der beschleunigte Ausbau von Stromspeichern und flexibleren Energiesystemen könnte Deutschland jährlich fast vier Milliarden Euro einsparen. Die Entlastung käme Verbrauchern, dem Staat und der Stromversorgung zugute. Experten sehen darin ein großes Potenzial für die Energiewende.
Der Bundestag hat Nachbesserungen zur Stromversorgung-Kraftwerksverordnung beschlossen und kommt damit teilweise den Forderungen der Solar- und Speicherbranche nach. Batteriespeicher erhalten zwar einige Verbesserungen, werden bei Ausschreibungen aber weiterhin gegenüber Gaskraftwerken benachteiligt. Das macht die Investition in Stromspeicher für Hausbesitzer attraktiv – nicht zuletzt wegen der Förderung.
Solarausbau wächst, doch Branche warnt vor Bremsen
Die Solarinstallationen in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 um neun Prozent gestiegen. Allerdings sieht der Branchenverband BSW-Solar diesen Zuwachs als Sondereffekt. Geplante Kürzungen bei der Solarförderung könnten den Ausbau ab 2027 deutlich verlangsamen.
Enthält Förder- oder Rechtsinformationen – bitte selbst prüfen
Erneuerbare Energien boomen: Mehr Solar und Wärmepumpen
Im ersten Halbjahr 2026 ist der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland deutlich vorangekommen. Besonders Windkraft und Solaranlagen lieferten mehr Strom, während Wärmepumpen und Solarthermie im Wärmesektor zulegten. Auch im Verkehr wachsen alternative Antriebe. Diese Entwicklung zeigt: Der Energiewandel gewinnt an Fahrt.
Dach-Solaranlagen: Neue Ausschreibung mit stabilen Preisen
Die Bundesnetzagentur hat die Juni-Ausschreibung für Solaranlagen auf Dächern und Lärmschutzwänden abgeschlossen. Die durchschnittliche Vergütung liegt bei 9,72 Cent pro Kilowattstunde und bleibt damit knapp unter dem Höchstwert. Dies zeigt stabile Marktbedingungen für Solar-Investitionen.
Der Photovoltaik-Ausbau in Deutschland zeigt seit April wenig Dynamik und lag im Juni bei knapp 1,3 Gigawatt. Während die Windenergie an Land zulegen konnte, bleibt die Solarbranche auf der Stelle treten. Das wirkt sich auf die Marktchancen und Förderbedingungen für Hausbesitzer aus.
Dynamische Stromtarife: Meist teurer als Festpreise
Eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox zeigt: Dynamische Stromtarife sind für typische Haushalte in den meisten Fällen kostspieliger als herkömmliche Festpreistarife. Das Ergebnis basiert auf verschiedenen Verbrauchsszenarien eines dreiköpfigen Haushalts. Für Hausbesitzer mit Solaranlage könnte die Situation anders aussehen.
Enthält Förder- oder Rechtsinformationen – bitte selbst prüfen
Hinweis: Alle Artikel werden täglich automatisch aus öffentlichen Quellen zusammengestellt und in einfacher Sprache aufbereitet. Sie ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.