Baden-Württemberg hat einen Musterpachtvertrag für große Solaranlagen auf freien Flächen entwickelt. Das Dokument regelt wichtige Punkte wie Pachtdauer, Entgelt und Flächennutzung. Zusätzliche Muster helfen bei der Sicherung von Nutzungsrechten und der Zustimmung bestehender Pächter.
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150 GW mehr Solar möglich: Batteriespeicher als Lösung
Eine neue Studie belegt, dass Deutschlands Stromnetze deutlich mehr Solaranlagen aufnehmen können als bislang gedacht. Der Schlüssel liegt in intelligenten Batteriespeichern an Umspannwerken, die Schwankungen ausgleichen und Abregelungsverluste minimieren. Der Branchenverband BSW-Solar fordert die Politik auf, diese Erkenntnisse bei der Netzgesetzgebung zu berücksichtigen.
Die Gemeinde Rüdigheim in Mittelhessen betreibt ein innovatives Wärmenetz, das zu 87 Prozent aus Solarenergie versorgt wird – ein weltweiter Rekord. Das Besondere: Das System funktioniert vollständig ohne Biomasse und zeigt, wie nachhaltige Wärmeversorgung in Deutschland praktizierbar ist. Dieses Vorzeigeproject könnte Vorbild für andere Gemeinden und Stadtteile werden.
Fernsteuerung von Solaranlagen: Neues Cloud-System für Hausbesitzer
Das finnische Unternehmen Synergi hat eine cloudbasierte Lösung entwickelt, mit der Energieversorger und Netzbetreiber Solaranlagen fernsteuern und koordinieren können. Das System ermöglicht es, mehrere Anlagen wie ein virtuelles Kraftwerk zu betreiben. Für Hausbesitzer könnte dies Chancen bei der Stromvermarktung und Netzstabilisierung eröffnen.
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Physische Zähler schlagen digitale Lösungen bei Mieterstrom
Virtuelle Summenzähler und digitale Abrechnungssysteme gelten als zukunftsweisend, scheitern aber in der Praxis an komplizierten Prozessen und hohen Kosten. Der klassische physische Stromzähler erweist sich für Hausbesitzer mit Mieterstromanlagen derzeit als schneller und wirtschaftlicher – trotz höherer Hardware-Investitionen.
Elektro-Lkw startet Weltreise: So funktioniert die Zukunft
Ein YouTuber macht sich mit einem elektrischen Lastkraftwagen auf eine 45.000 Kilometer lange Weltreise. Mit dem umgebauten Mercedes-Benz eActros 600 will er zeigen, wie zuverlässig Elektro-Lkw unter verschiedensten Bedingungen arbeiten. Die Tour startet im September 2026 und demonstriert die wachsende Bedeutung der Elektromobilität auch im Schwerlastverkehr.
AgNes-Reform: Kritik am geplanten Prosumer-Aufschlag
Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Green Planet Energy warnen vor Nachteilen durch den geplanten Prosumer-Aufschlag in der AgNes-Reform. Besonders Solaranlagen in Mehrfamilienhäusern und gemeinschaftliche Solarkonzepte könnten darunter leiden. Beide Organisationen fordern stattdessen frühere Anreize für speichergestützte und flexible Stromnutzung.
Baden-Württemberg soll bis 2030 mindestens 50 Aquathermie-Anlagen in Betrieb haben, um 2,5 TWh Wärme pro Jahr zu erzeugen. Ein Gutachten des ifeu empfiehlt diese Ziele zur Wärmewende. Elf weitere Projekte mit zusammen 524 MW sind bereits in Planung und könnten bald umgesetzt werden.
Next2Sun in kritischer Phase: Entscheidung über Zukunft
Das Agri-PV-Unternehmen Next2Sun sammelt derzeit Kapital durch eine Aktienemission ein, hat aber bislang nur einen kleinen Teil der angestrebten Summe erreicht. Die kommende Woche wird entscheidend für die Zukunft des Unternehmens. Die Zeichnungsfrist endet am 25. September 2026.
Das Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen baut eine beeindruckende Photovoltaikanlage mit 2,75 Megawatt Leistung. Auf einem speziellen Solarfaltdach sollen ab 2027 die Abwasserreinigungsanlagen mit selbst erzeugtem Strom versorgt werden. Das Projekt zeigt, wie große Flächen sinnvoll für die Solarenergie genutzt werden können.
Während die offiziellen Messstellenbetreiber beim Einbau von intelligenten Stromzählern in die Breite gehen, nutzen private Anbieter diese Lücke für aggressive Verkaufsstrategien. Hausbesitzer zahlen dabei oft deutlich mehr als nötig. Wer einen Smart Meter benötigt, sollte die Angebote sorgfältig vergleichen.
WindEnergy Hamburg 2026: Windkraft und Speicher im Fokus
Die WindEnergy Messe kommt 2026 nach Hamburg und erwartet über 43.000 Besucher. Erstmals wird Energiespeicherung mit einem eigenen Ausstellungsbereich präsent sein. Auf sechs Bühnen diskutieren 300 Experten über Windkraft-Trends, Offshore-Ausbau und globale Wachstumschancen.
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