Die Energiegenossenschaft Green Planet Energy hat sich zum Ziel gesetzt, alle Gaskunden bis 2027 vollständig mit erneuerbaren Gasen zu versorgen. Dafür wird eine große Biogasanlage in Hessen auf Biomethanproduktion umgestellt. Dieser Schritt ist Teil der Energiewende im Wärmemarkt und zeigt, wie Hausbesitzer auch bei der Gasversorgung zunehmend auf grüne Alternativen setzen können.
Deutsche Bahn nutzt erste förderfreie PV-Speicher-Kombination
Die Deutsche Bahn bezieht künftig Strom aus einer innovativen Kombination von Solaranlage und Batteriespeicher – ohne staatliche Förderung. Dieses sogenannte Power Purchase Agreement (PPA) ist das erste seiner Art in Deutschland. Das Modell zeigt, dass große Energieverbraucher zunehmend wirtschaftlich unabhängig von Subventionen grünen Strom einkaufen können.
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Eine aktuelle BUND-Studie belegt: Ein Energiesystem aus Wind- und Solarenergie dämpft extreme Strompreisschwankungen deutlich ab. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern bieten Erneuerbare langfristige Preissicherheit. Hausbesitzer mit eigener Solaranlage profitieren von dieser Stabilität besonders.
Flächenpooling: Wie Kommunen bei Windkraftprojekten profitieren
Gemeinden können durch Flächenpooling ihre Verhandlungsposition gegenüber Windkraftentwicklern deutlich verbessern. Indem mehrere Kommunen ihre Flächen bündeln und eine gemeinsame Gesellschaft gründen, bleibt mehr wirtschaftlicher Gewinn in der Region. Ein Modell aus Rheinland-Pfalz zeigt, wie das funktioniert.
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Wärmepumpenboom: 40 Prozent mehr Verkäufe in Deutschland
Der Wärmepumpenmarkt in Deutschland boomt: Im ersten Halbjahr 2026 wurden 195.000 Geräte verkauft – ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Trend zeigt, dass immer mehr Hausbesitzer auf moderne Heizungstechnik setzen. Diese Entwicklung spiegelt den wachsenden Umstieg auf erneuerbare Energien wider.
Erstes förderfreies Hybrid-PPA in Deutschland gestartet
Maxsolar und DB Energie haben einen Stromabnahmevertrag (PPA) für eine Solaranlage mit integriertem Batteriespeicher geschlossen. Die Anlage mit 37 Megawatt Leistung und 30 Megawattstunden Speicherkapazität soll deutschlandweit das erste Projekt dieser Art ohne staatliche Förderung sein. Das Modell zeigt neue Wege für die wirtschaftliche Vermarktung von Solar-Speicher-Kombinationen.
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Neue Regeln für Netzentgelte: Was Speicher-Besitzer wissen sollten
Die Bundesnetzagentur arbeitet an neuer Regelungen für Netzentgelte (AgNes), die besonders Betreiber von Batteriespeichern betreffen. Eine letzte Konsultationsrunde läuft derzeit, die Verbände sehen sowohl positive Ansätze als auch Verbesserungsbedarf. Die finalen Festlegungen sollen Ende 2026 in Kraft treten.
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Ein Batteriespeicher an einer Solaranlage ist technisch fertig, aber noch lange nicht am Netz. Zwischen Baugenehmigung und kommerziellem Start entstehen oft erhebliche Verzögerungen und zusätzliche Kosten. Hausbesitzer sollten diese versteckte Komplexität kennen, um realistische Zeitpläne und Budgets einzuplanen.
Fraunhofer ISE: Kostengünstige Solarmodule für den Weltraum
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat eine innovative Verschaltungstechnik für Silizium-Solarzellen entwickelt, die auch im Weltall einsetzbar ist. Durch die sogenannte Schindel-Technologie können nun kostengünstigere Module für Raumfahrtanwendungen hergestellt werden. Das US-Unternehmen Source Energy unterstützt das Projekt als Industriepartner.
Deutschlands Stromnetze werden transparent: Neue Netzkarte online
Eine neue interaktive Karte zeigt erstmals übersichtlich, wo Kraftwerke und Stromerzeugungsanlagen in Deutschland ans Netz angeschlossen sind. Das Portal macht die Bedeutung der Verteilnetze für die Energiewende deutlich. Hausbesitzer können damit besser verstehen, wie ihre Region mit erneuerbaren Energien versorgt wird.
Der Automobilhersteller BMW hat am Standort Dingolfing eine massive Solaranlage auf dem Dach installieren lassen. Mit einer Leistung von 11 Megawatt zählt sie zu den vier größten Dach-Kraftwerken in Deutschland. Das Projekt zeigt, wie große Industriebetriebe zunehmend auf Solarenergie setzen.
Wärmepumpen und Wärmenetze prägen die kommunale Wärmewende
Eine aktuelle Studie zeigt, dass deutsche Kommunen bei der Wärmewende stark auf Wärmepumpen und Wärmenetze setzen. Allerdings offenbaren sich auch Schwachstellen: Viele Städte und Gemeinden planen mit unrealistischen Bioenergie-Potenzialen und vernachlässigen die Wärme aus Industrieprozessen. Diese Erkenntnisse haben Auswirkungen auf die Energieplanung vor Ort.
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