Deutschland verfehlt Klimaziele trotz sinkender Emissionen
Deutschlands CO2-Emissionen sind in der ersten Jahreshälfte 2026 um zwei Prozent gesunken. Trotz dieser positiven Entwicklung warnt die Agora Energiewende vor einer Zielverfehlung für 2026. Um die Klimaziele zu erreichen, ist eine deutlich schnellere Reduktion erforderlich als bisher.
Thermondo plant Gewinn 2026 – Expansion in Solarenergie
Der Wärmepumpen-Spezialist Thermondo strebt 2026 erstmals operative Gewinne an. Das Unternehmen baut sein Geschäft aus und plant neue Angebote im Bereich Photovoltaik und Batteriespeicher. Damit positioniert sich das Unternehmen als Komplettanbieter für erneuerbare Energien im Wohnbereich.
Wärmenetzpaket: Wie Fernwärme und Erneuerbare zusammenpassen
Die Bundesregierung hat sich auf erste Eckpunkte für ein neues Wärmenetzpaket geeinigt, um den Ausbau von Wärmenetzen zu beschleunigen. Das Paket soll Klimaschutz fördern und den Um- sowie Neubau von Fernwärmeleitungen unterstützen. Allerdings bleiben wichtige Fragen für Netzbetreiber offen – und für Mieter könnten die Kosten steigen.
Windpark Borkum nutzt neue Einnahmequelle durch Regelenergie
Der Offshore-Windpark Borkum I der Trianel erschließt sich ein zusätzliches Geschäftsmodell: Der Windpark stellt nun negative Sekundärregelleistung bereit und hilft damit, Schwankungen im deutschen Stromnetz auszugleichen. Diese neue Funktion eröffnet dem Windpark zusätzliche Erlösmöglichkeiten und trägt zur Netzstabilität bei.
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) erneut überprüft. Dabei äußern die unabhängigen Experten weiterhin Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Heizungsgesetzes. Die rechtliche Unsicherheit rund um die geplanten Heizungsanforderungen bleibt damit ein Thema.
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Flexibler Stromverbrauch: Große Nachfrage, geringe Umsetzung
Eine aktuelle Befragung zeigt: Etwa die Hälfte der Deutschen würde ihren Stromverbrauch gerne flexibel an Angebot und Preise anpassen. Doch bisher nutzen nur wenige Haushalte dynamische Stromtarife. Der Hauptgrund ist die mangelnde Verbreitung von intelligenten Stromzählern, die solche flexiblen Modelle erst ermöglichen.
Experten rechnen damit, dass die weltweite Solarmodulproduktion weiterhin unprofitabel bleiben wird. Das hat auch Auswirkungen auf neue Fabriken in Europa, die teurer werden könnten. Hausbesitzer sollten diese Entwicklungen im Blick behalten, da sie mittelfristig die Modulpreise beeinflussen können.
Batteriespeicher-Erlöse im Juli: Chancen für Hausbesitzer
Die Einnahmen aus Batteriespeichern bleiben in Deutschland auf hohem Niveau. Starke Solareinspeisung und gestiegene Gaspreise führen zu besseren Preisen besonders in den Spitzenlastzeiten. Das eröffnet Hausbesitzern mit Speichern neue Chancen.
Der Drohnenhersteller DJI erweitert sein Portfolio und steigt in den Markt für Balkon-Solaranlagen ein. Die neuen Stecker-Solar-Produkte werden auf der IFA 2026 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Damit kommt ein etablierter Technologiekonzern in ein schnell wachsendes Marktsegment, das für Mieter und Hausbesitzer mit wenig Platz interessant ist.
Nach Berechnungen von Agora Energiewende könnte Deutschland 2026 seine Klimaschutzziele zum ersten Mal überschreiten und damit gegen das Klimaschutzgesetz verstoßen. Trotz deutlich gestiegener Stromerzeugung aus Solar- und Windkraft wird die Gesamtemissionsmenge die gesetzliche Obergrenze um etwa 10 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent übersteigen. Diese Prognose zeigt: Erneuerbare Energien allein reichen nicht aus – auch andere Sektoren müssen ihre Emissionen stärker senken.
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Der Komponentenhersteller SMA entwickelt spezialisierte Lösungen, um Rechenzentren mit Solarstrom zu versorgen. Das Unternehmen erwartet in diesem Bereich bis 2027 erhebliche Umsätze im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Technologie zeigt, wie große Verbraucher zunehmend auf erneuerbare Energien setzen.
Sowitec-Insolvenz: Windpark-Projekte weltweit zum Verkauf
Der Windkraftanbieter Sowitec ist insolvent geworden. Dabei stehen internationale Windprojekte mit einer Gesamtleistung von 32 Gigawatt zum Verkauf – hauptsächlich in Lateinamerika. Ein spezialisiertes Transaktionsunternehmen kümmert sich um die Vermittlung der Projekte.
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