Experten fordern einen ganzheitlichen Blick auf die geplanten Strommarktgesetze wie EEG, AgNes und MiSpeL. Statt kurzfristige Einzelregelungen zu debattieren, sollte die Politik die Auswirkungen über mehrere Jahre hinweg zusammenhängend betrachten. Das ist wichtig für faire Kostenverteilung, intelligente Speicherlösungen und mehr Flexibilität im Stromnetz.
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Neue Messtechnik bewertet Qualität von Solarzellen präzise
Forscher haben eine handelsübliche Kamera so umgebaut, dass sie die Leistungsfähigkeit von Silizium-Solarzellen zuverlässig messen kann. Die Methode nutzt Elektrolumineszenz und ermöglicht es, die Leerlaufspannung einer Zelle zu bestimmen. Dies könnte in Zukunft die Qualitätskontrolle von Solaranlagen vereinfachen und günstiger machen.
Netzentgeltreform: Höhere Gebühren für Solaranlagen geplant
Die Bundesnetzagentur plant im Rahmen einer Netzentgeltreform einen zusätzlichen Aufschlag auf die Stromgrundgebühr für Besitzer von Photovoltaikanlagen. Der Solarverband BSW-Solar warnt, dass diese Maßnahme den privaten Solarausbau bremsen könnte. Die genauen Auswirkungen auf Hausbesitzer sind noch nicht abschließend geklärt.
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Solarthermie ergänzt Nahwärmenetz in Waldalgesheim
Die rheinland-pfälzische Gemeinde Waldalgesheim nutzt nun Solarthermie, um ihr Nahwärmenetz zu versorgen. Dadurch sinkt der Holzverbrauch und die CO₂-Emissionen werden reduziert. Das Projekt zeigt, wie erneuerbare Energien effizient kombiniert werden können, um die Wärmeversorgung nachhaltiger zu gestalten.
Huawei FusionSolar 9.0: Intelligente Lösung für große Solaranlagen
Huawei präsentiert mit FusionSolar 9.0 eine neue Lösung speziell für große Photovoltaikanlagen. Das System verbindet hohe Stromausbeute mit wirtschaftlichem Betrieb und intelligenter Netzintegration. Die Technologie macht Solaranlagen zu aktiven Partnern im Stromnetz und erhöht deren Zuverlässigkeit.
Stromnetz hat mehr Kapazität für Solarstrom als gedacht
Eine Studie des Fraunhofer IEE zeigt, dass die bestehenden Stromnetze deutlich mehr Solarstrom aufnehmen können als bisher angenommen. Intelligente Batteriespeicher an Umspannwerken könnten zusätzliche 150 Gigawatt Photovoltaik-Leistung ermöglichen. Das bedeutet mehr Platz für den Solarausbau ohne großflächige Netzausbau-Maßnahmen.
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1Komma5° wächst: Mehr Umsatz bei Solaranlagen und Wärmepumpen
Das Solarunternehmen 1Komma5° hat in den ersten neun Monaten 2026 sein Geschäft um 30 Prozent ausgebaut und dabei auch die Rentabilität gesteigert. Das Unternehmen profitiert von der wachsenden Nachfrage nach Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, Speichersystemen und Ladestationen. Diese positive Entwicklung zeigt die anhaltende Dynamik im deutschen Solarmarkt.
KfW-Heizungsförderung: Wärmepumpen weiterhin stark nachgefragt
Die Förderung von Wärmepumpen und anderen Heizungsanlagen durch die KfW bleibt auf hohem Niveau. In den Sommermonaten Juli und August 2026 wurden deutlich mehr Anträge bewilligt als im Vorjahresvergleich. Das zeigt: Das Interesse der Hausbesitzer an erneuerbaren Heizlösungen wächst weiter.
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Sizilianisches Hotel nutzt Solar-Carport mit Batteriespeicher
Ein Hotel in Sizilien zeigt, wie moderne Solaranlagen mit Speichertechnik funktionieren: Mit 2.500 Solarmodulen und einem 2-MWh-Batteriespeicher versorgt sich das Resort selbst mit Strom – sogar abends noch mehrere Stunden lang. Das Projekt demonstriert, wie Unternehmen ihre Energieversorgung unabhängiger gestalten können.
Statkraft und Wattmanufactur: Hybrid-Solaranlage mit Speicher
In Schleswig-Holstein entsteht eine innovative Hybrid-Anlage aus Solarpark und Batteriespeicher. Der Energiekonzern Statkraft hat sich langfristig zum Kauf des erzeugten Stroms verpflichtet. Solche Projekte zeigen, wie moderne Energiewirtschaft durch Kombination von Solarenergie und Stromspeicherung funktioniert.
Batteriespeicher vermieten: Neue Regeln für Verträge
Immer mehr Speicherbetreiber nutzen sogenannte Tolling Agreements, um ihre Anlagen wirtschaftlich zu betreiben. Diese Verträge sichern planbare Einnahmen und senken finanzielle Risiken. Doch für die Bilanzierung gelten neue internationale Regeln – Betreiber müssen prüfen, ob ihre Verträge als Leasingverhältnis eingestuft werden.
Das Energieunternehmen 1Komma5° erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum von 35 bis 40 Prozent. Der Gesamtumsatz soll auf etwa 700 Millionen Euro ansteigen. Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen bereits mit einem operativen Ebitda-Gewinn von rund 40 Millionen Euro. Dieses Wachstum zeigt die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energielösungen.
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