Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat einen Gesetzentwurf eingereicht, um den Windenergie-Ausbau vor Verzögerungen durch Klagen zu bewahren. Das Gesetz soll verhindern, dass erfolgreiche Einsprüche gegen einzelne Windkraftflächen den gesamten Ausbau gefährden. Dies ist Teil der Strategie, erneuerbare Energien schneller auszubauen.
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Intelligente Netzplanung: Millionen-Investment für Energie-Software
Das Fraunhofer-Spin-off retoflow GmbH erhält erhebliche finanzielle Unterstützung für seine Softwarelösung zur integrierten Planung von Strom-, Gas- und Wärmenetzen. Die Technologie nutzt digitale Zwillinge, um Energienetze effizienter zu gestalten. Dies könnte langfristig auch für dezentrale Solaranlagen von Hausbesitzern relevant werden.
Das Amtsgericht Schweinfurt hat ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen das Photovoltaik-Installationsunternehmen BSH eingeleitet. Ein Insolvenzverwalter wurde bestellt. Hausbesitzer mit laufenden Projekten oder Gewährleistungsansprüchen sollten ihre Verträge überprüfen.
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Agri-PV in Deutschland: Großprojekt kämpft mit Startschwierigkeiten
Deutschlands größtes Agri-Photovoltaik-Projekt Tützpatz produziert zwar bereits Strom, doch die landwirtschaftliche Nutzung verzögert sich. Technische Probleme mit den beweglichen Solaranlagen bremsen die vollständige Inbetriebnahme. Das Projekt zeigt: Die Kombination von Energieerzeugung und Landwirtschaft ist komplexer als gedacht.
Photovoltaik-Zubau im August: 1.688 Megawatt erwartet
Die Bundesnetzagentur prognostiziert für August einen Photovoltaik-Zubau von 1.688 Megawatt. Allerdings zeigen die bisherigen Meldungen im Marktstammdatenregister noch deutlich schwächere Zahlen als in den Vormonaten. Die Agentur rechnet jedoch mit nachträglichen Meldungen, die das Endergebnis noch erheblich beeinflussen könnten.
Das Hamburger Solarunternehmen Enerparc ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten – Grund war eine gescheiterte Finanzierungsrunde. Derzeit sind etwa 90 Photovoltaik-Anlagen mit und ohne Speicher in verschiedenen Baustadien unterbrochen. Der Insolvenzverwalter prüft nun, welche der fortgeschrittenen Projekte während des Verfahrens weitergehen können.
Solar-Contracting: Wenn das Budget für PV-Anlagen fehlt
Viele Unternehmen möchten ihre Dächer mit Solaranlagen nutzen, verfügen aber nicht über die nötigen Investitionsmittel. Solar-Contracting bietet eine Alternative: Ein Contractor finanziert, installiert und betreibt die Anlage, während das Unternehmen den erzeugten Strom nutzt. Dieses Modell eröffnet auch Gewerbetreibenden den Weg zur Solarenergie, ohne ihre Kreditlinien zu belasten.
Westnetz hat in Arnsberg und Sundern eine digital gesteuerte Umspannanlage in Betrieb genommen. Die Anlage überwacht das Stromnetz in Echtzeit, erkennt Störungen schneller und nutzt vorhandene Kapazitäten besser. Das ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der regionalen Stromversorgung.
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Windpark Rauschenberg: Moderne Anlagen ersetzen alte Turbinen
Der Windpark Rauschenberg in Hessen wird modernisiert: Fünf neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 34 Megawatt ersetzen die bisherigen Turbinen. Das sogenannte Repowering erhöht die Effizienz des Standorts, ohne zusätzliche Fläche zu verbrauchen. Der Windkraftanlagenhersteller Nordex wird die neuen Anlagen liefern und errichten.
WEMAG investiert in Wärmepumpen-Spezialist 360Volt
Der Energieversorger WEMAG steigt mit 15 Prozent Anteilen bei dem Wärmepumpen-Unternehmen 360Volt ein. Ziel ist es, ganzheitliche Energielösungen für Wohngebäude zu schaffen, die Wärmepumpen, Solaranlagen, Speicher und Ladesysteme kombinieren. Diese Partnerschaft könnte Hausbesitzern in Zukunft integrierte Lösungen für ihre Energieversorgung ermöglichen.
Wiener Kläranlage testet innovative Solarfaltdächer
Wien investiert 1,3 Millionen Euro in ein Pilotprojekt, das Klärbecken mit beweglichen Solaranlagen überspannt. Das kommunale Unternehmen ebswien will damit Solarenergie und Abwasserwirtschaft kombinieren. Nach erfolgreicher Erprobung ist ein weiterer Ausbau geplant.
Engie baut Batteriespeicher-Portfolio in Deutschland aus
Der Energiekonzern Engie hat sich Zugriff auf insgesamt 400 Megawatt Speicherkapazität von Batteriesystemen in Deutschland gesichert. Dies geschieht über sogenannte virtuelle Flexibility Purchase Agreements mit dem Unternehmen Return. Das Abkommen ermöglicht es Engie, auf die Flexibilität dieser Speicher zuzugreifen und diese am Strommarkt zu nutzen.
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