Solarstrom-Marktwert im Juli gesunken
Der Marktwert für Solarstrom entwickelt sich am Strommarkt weiter rückläufig. Im Juli 2026 sank die Vergütung für ins Netz eingespeisten Solarstrom auf durchschnittlich 5,226 Cent pro Kilowattstunde — ein Zeichen für die anhaltend hohe Stromproduktion aus Photovoltaik-Anlagen während der Sommermonate.
Zum Vergleich: Der allgemeine Spotmarktpreis für Strom lag im Juli bei etwa 10,55 Cent pro Kilowattstunde und war damit minimal unter dem Juni-Wert. Dies zeigt, dass Solarstrom am Markt eine deutlich niedrigere Vergütung erhält als der Durchschnittspreis. Der Grund liegt darin, dass der Strommarkt die Zeiten mit hohem Solarangebot mit besonders niedrigen Preisen bewertet.
Eine positive Nachricht gibt es jedoch: Die Zahl der Viertelstunden mit negativen Strompreisen ist von 620 im Juni auf 364 im Juli zurückgegangen. Das bedeutet, dass es weniger oft zu Situationen kam, in denen Anlagenbetreiber zahlen mussten, um Strom ins Netz einzuspeisen. Dies deutet auf eine etwas ausgewogenere Marktsituation hin, auch wenn die Preise insgesamt weiterhin unter Druck stehen.
Warum ist das relevant?
Der Marktwert bestimmt, wie viel Vergütung Solaranlage-Besitzer am Spotmarkt für ihren Strom erhalten — bei sinkenden Werten lohnt sich Eigenverbrauch und Speicherung zunehmend mehr.
Tipp von Solarrechner
Nutzen Sie einen Stromspeicher: Bei sinkenden Marktwerten wird es attraktiver, den selbst erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen, statt ihn zu niedrigen Preisen zu verkaufen.
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Kostenlos startenQuelle und weiterführende Informationen
- Quelle
- pv magazine Deutschland
- Originalveröffentlichung
- 10. August 2026
https://www.pv-magazine.de/2026/08/10/marktwert-solar-faellt-im-juli-auf-5226-cent-pro-kilowattstunde/
Dieser Artikel wurde auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet und in einfacher Sprache zusammengefasst von Solarrechner.ai. Er ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.